ETF Handelsstrategie


Haftungsausschluss



Übersicht

Unsere ETF - Anlagestrategie beruht auf der Analyse langfristiger Börsentrends und hilft Anlegern, ihr Kapital in Aufwärtstrends zu maximieren und die Verluste in Abwärtstrends zu minimieren. Es ist eine simple Methode für das Handeln von ETF’s, die sich auf unserer tagesaktuelle Analyse relevanter technischer Chartdaten sowie psychologischen Markindikatoren stützt.


So einfach geht es:

Nachdem über unsere Methode ein neuer Aufwärtstrend ermittelt wurde, gibt es eine Kaufempfehlung für die größeren Markt-Indices (z.B. SP500, NasdaQ, Russel). Nach dem ersten Investment werden die folgenden Kaufs-/Verkaufssignale berücksichtigt:

 

Marktrichtung                         % investiert
Stabiler Aufwärtstrend                     100%
Aufwärtstrend unter Druck                50%
Korrekturphase                                      0%

 

 

Bei der JS-TechTrading Investment Strategie werden die folgenden technischen und psychologischen Indikatoren berücksichtigt:

1)     Kritische Verlusttage 

2)     Signifikante Wendepunkte nach einer Marktkorrektur 

 

3)     Markt-Volatilität

4)     ‚Hoch/Tief‘-Verhältnis

5)     ‚Put/Call‘ - Verhältnis

6)     Verschuldungsgrad an der Börse – margin debt

7)     Bullen vs Bären

 

Zu 1) Kritische Verlusttage 

Ein kritischer Verlusttag in diesem Zusammenhang wird so definiert, dass einer der größeren US-Indices um mehr als 0.2% fällt, wobei das Handelsvolumen sowohl überdurchschnittlich sein und über demjenigen des Vortages liegen muss.

Eine Anhäufung von Verlusttagen bei den größeren Marktindices ist ein Indiz dafür, dass sich die größeren Institutionen aus dem Markt zurückziehen. Wenn sich die Anzahl der kritischen Verlusttage im Bereich 5 oder mehr bewegt, steigt das Risiko einer signifikanten Marktkorrektur. In Abhängigkeit der anderen technischen und psychologischen Indikatoren wird ein Verkaufssignal generiert.

Kritische Verlusttage verlieren ihre Relevanz beim Auftreten einer der folgenden Bedingungen:

-        Der Verlusttag liegt mehr als 25 Handelstage zurück

-        Der Index steigt innerhalb der 25-Tagesperiode um mindestens 5%

 

Zu 2)  Signifikante Wendepunkte nach einer Marktkorrektur

Während einer Marktkorrektur halten wir Ausschau nach einem signifikanten Wendepunkt, welcher sich wie folgt charakterisiert:

-        ‚Tag 1‘ einer bevorstehenden Marktumkehr ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schlusskurs eines der größeren Marktindices oberhalb des Eröffnungskurses- bzw. Vortageskurses liegt. Das Handelsvolumen spielt hierbei keine Rolle. Wichtig ist, dass der neue Trend intakt bleibt, d.h. die Kurse der nachfolgenden Tage dürfen den niedrigsten Kurs am ‚Tag 1‘ nicht unterschreiten.

-        Am ‚Tag 4‘ oder später (meist zwischen ‚Tag 4‘ und ‚Tag 7‘) kommt es zu einem signifikanten Kursanstieg von 1.7% oder mehr bei deutlich erhöhtem Handelsvolumen im Vergleich zum Vortag. Ein solcher Kursanstieg unter erhöhtem Volumen wird als signifikanter Wendepunkt betrachtet.

Durch einen signifikanten Wendepunkt allein kann der exakte Tag der Marktumkehr nicht bestimmt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden, längerfristig andauernden Marktumkehr steigt aber deutlich an.


 

Börsenpsychologie

Die Börsenpsychologie ist ein Teilgebiet der Finanzpsychologie und dreht sich um die Stimmung und das Verhalten von Anlegern an der Börse. Denn Börsenkurse werden stark von der unberechenbaren Psychologie der Anleger beeinflusst. Vor allem (Verlust-)Angst und (Gewinn-)Gier sind an der Börse deutlich ausgeprägt und führen regelmäßig zu zahlreichen schlechten Anlageentscheidungen. Hierdurch entsteht eine Ineffizienz der aktuellen Börsenkurse, die Profis zu ihrem Vorteil nutzen können.

Die JS – TechTrading Anlagestrategie für ETF’s berücksichtigt einige relevante psychologische Marktindikatoren, die bei der Ermittlung von ETF Kaufs- bzw. Verkaufsempfehlungen berücksichtigt werden.

 

Zu 3) Marktvolatilität

Die Markvolatilität ist ein technischer Indikator, welcher bei der Bestimmung von lang- und kurzfristigen Marktschwankungen eine wichtige Rolle spielt.

Beispiel: Der Volatilitäts-Index VIX beschreibt die erwartete Markvolatilität anhand der Preisentwicklung von SP500-Optionen. Wenn sich Angst unter den Anlegern breit macht, steigt die Volatilität an und deutet auf einen Trendwechsel hin. Nach einem starken Anstieg von ca. 20% des VIX über seinen 10d MA ist mit einer weiteren (positiven) Trendumkehr zu rechnen:


 

Zu 4) ‚ Hoch/Tief ‘ – Verhältnis

Ein positives Marktsignal wird generiert, wenn die Anzahl der Aktien mit neuen 52w Hochs die Anzahl der Aktien mit neuen 52w Tiefs übersteigt.

 

Zu 5) ‚Put/Call‘ – Verhältnis

Dies ist ein konträrer Marktindikator zur Bestimmung relevanter Tiefpunkte im Markt. Es werden hierbei die Anzahl der Put-Optionen mit der Anzahl der Call-Optionen verglichen. Ein Verhältnis >1 deutet darauf hin, dass die Stimmung am Aktienmarkt sinkt und mehr Put-Optionen als Call-Optionen gekauft werden. Ein Verhältnis > 1.15 kann darauf hindeuten, dass ein relevanter Tiefpunkt im Markt erreicht wurde und eine positive Trendumkehr bevorsteht.

Zu 6) Verschuldungsgrad an der Börse – ‚margin debt‘

Dies ist ebenfalls ein konträrer Indikator, der bei der Bestimmung relevanter Wendepunkte in Bullen-Märkten eine relevante Rolle spielt. Dieser konträre Indikator übersteigt 50%, wenn sich ein allzu ausgeprägter Optimismus unter den Anlegern breit macht und viel Geld für den Börsenhandel ausgeliehen wird. Dies deutet auf eine späte Phase eines Bullenmarktes hin und es ist besondere Vorsicht geboten.

 

Zu 7) Marktstimmung: Bullen vs Bären

Ein weiterer konträrer Indikator, der bei der Bestimmung von Tiefpunkten hilfreich sein kann. Der Indikator beruht auf einer wöchentlichen Börsenumfrage. Wenn die Bären- die Bullen-Kurve von unten durchbricht, ist eine positive Marktumkehr zu erwarten.